Juergen Wuchner – Geburtstagskonzert

 

Wenige Tage nach seinem 65. Geburtstag präsentierte Juergen Wuchner eine Special Edition seiner Band „Deep Talking“  – mit:

 

Juergen Wuchner, bass
Janusz Stefanski, dr
Daniel Guggenheim, ts (Daniel Guggenheim sprang für den erkrankten Wollie Kaiser ein)
Manfred Becker, acc
und als special guest
Valentin Garvie, tp

Im Mitelpunkt des Konzertes standen Kompositionen, zu denen Juergen Wuchner durch seine haeufigen Besuche im Senegal angeregt wurde.

„Jürgen Wuchner“ – so schrieb Wolfgang Sandner anläßlich der Verleihung des Darmstädter Musikpreises am 8.12.12 in der FAZ – „neigt nicht zur Selbstüberschätzung, macht keine großen Worte über seine Leistung und wirkt auch eher beschämt, wenn sie über ihn gesprochen werden. Und wie um den Nachweis seiner Zurückhaltung zu erbringen, deutete er seine große Fähigkeit als Impulsgeber im Hintergrund und kraftvoll-melodiöser Bassist nur an und schien keinesfalls bestrebt, irgendetwas demonstrieren zu wollen. Und hat gerade dadurch seine Preiswürdigkeit unterstrichen.
Jürgen Wuchner ist ein Bassist, der als Improvisator und Komponist ein gutes Gespür für Atmosphäre besitzt, die Stücke klar konturiert, ohne dabei aufzutrumpfen. Und er weiß, dass im Jazz, überhaupt in der Kunst, weniger oft mehr ist. Dazu hat er die richtigen Mitglieder in seiner Band: einen Manfred Becker, der seine Fingerfertigkeit auch eher zurückhält, die prototypischen melancholischen Motive des Akkordeons aber im rechten Augenblick einzusetzen weiß; einen Wollie Kaiser, der sich in seinen sonoren Bassklarinetten-Phrasen nahezu blind mit Becker und Wuchner versteht; schließlich einen zuhörenden und mitdenkenden Schlagzeuger Janusz Stefanski, der stets das richtige Rhythmus-Pattern parat hat, um die Stücke zu vollenden.“

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.




%d Bloggern gefällt das: